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Bericht über den Informationsabend des OÖ-Landesfachverband!*
  • Am 9. November 06 fand in Linz ein Informationsabend des Oberösterreichischen Landesfachverbandes, Referat Westernreiten, statt. Eine Fehlinformation der AWA, an ihre Mitglieder, machte diesen Abend notwendig!

  • Offizieller Brief der AWA

  • Ein komplett gefüllter Saal auf der "Gugl" in Linz (über 90 Personen) zeigte wie groß das Interesse der Westernreiter in Oberösterreich ist.

  • Mit welchen Mitteln man seitens der AWA versucht Lösungen herbeizuführen, sah man an einer weiteren Aktion - man drohte dem LFV OÖ, falls es keine Regelung im Sinne der AWA geben wird, sämtliche 298 Mitglieder beim LFV OÖ, ohne deren Zustimmung, zu kündigen - eine Information sollte im nachhinein erfolgen! Die Kündigungen wurden dann auch mit 31. Oktober 2006 gegenüber dem LFV ausgesprochen!

  • Wie diese Drohung juristisch zu beurteilen ist überlassen wir den Fachleuten - apropos Juristen - dass die AWA mit allen Mitteln ihre Forderungen umsetzen wollte, zeigt auch die Tatsache, dass nicht nur Frau Langer erschien, sondern sie gleich den Rechtsanwalt Herrn Mag. Schuster (Vorstand im LFV Wien) mitnahm.

  • Wie weit die AWA ihren Einfluss geltend machen möchte zeigt die Vorgangsweise von Frau Langer anlässlich einer Zertifikatsprüfung im Frühjahr. Der Veranstalter meldete ihr den Termin und den Richter, worauf Frau Langer dem Veranstalter fälschlicherweise mitteilte, dass einer der erfahrensten Westernrichter Herr Schmidt (Präsident der >NRHA-Austria<) keine Richterkarte besitzt und es diesbezüglich Probleme seitens des BFV geben könnte, um gleichzeitig Frau Mantler (AWA-Vorstandsmitglied) als Richter vorzuschlagen, denn mit ihr würde es keine Probleme geben! Traurig ist in diesem Zusammenhang auch, dass erst durch ein Telefonat und einem Schreiben des Rechtsanwaltes der >NRHA-Austria< (siehe LINK)solchen Fehlinformationen vorläufigen Einhalt geboten werden konnte!

  • RA-Schreiben an Fr.Langer

  • Zurück zum Informationsabend - wie sah diese bewusst oder unbewusst in Umlauf gebrachte Information der AWA an ihre Mitglieder aus - im groben zusammengefasst - die AWA behauptete, dass ihr Verein in OÖ zukünftig keine Veranstaltungen mehr abhalten darf - eine Behauptung die einfach nicht stimmt, so der Präsident Mairunteregg in seinem Begrüßungsstatement! Gleichzeitig gab der Präsident seinen Wunsch zum Ausdruck, nicht gegeneinander zu arbeiten, sondern gemeinsam eine Lösung zu finden!

  • Ein Vorstandsbeschluss von 1993, der besagt, dass reitsportliche Veranstaltungen wie Zertifikatsprüfungen, Reitertreffen, Turniere und der gleichen nur von ortsansässigen Vereinen veranstaltet werden dürfen, veranlasste die AWA, ihre Mitglieder falsch zu informieren. Denn es bedeutet, dass diverse AWA-Veranstaltungen nur in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Vereinen in Oberösterreich abgehalten werden können! Was weiter bedeuten würde, dass z.B. bei Zertifikatsprüfungen ein Teilnehmer, welcher vorerst einem Verein angehören muss, sich unter Umständen nicht bei der AWA sondern beim ortsansässigen Verein anmeldet, wodurch dieser gestärkt wird und die AWA ihre Vorherrschaft in OÖ nicht weiter ausbauen könnte!

  • Wie sieht die Regelung aus: Jeder Verein kann im Ort seines Vereinssitzes reitsportliche Veranstaltungen abhalten.

  • Es ist ihm auch möglich reitsportlichen Veranstaltungen in jedem anderen Ort abzuhalten und zwar in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen ortsansässigen Verein(en). Diesbezüglich bot die verantwortliche für das Turnierwesen im LFV OÖ, Frau Riedl, Ihre Hilfe an!

  • Lehnt dieser eine Zusammenarbeit ab oder gibt es im näheren Umkreis keinen anderen Verein, so gibt es die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung. Dazu bedarf es seitens des Veranstalters lediglich ein kurzes Mail an den LFV mit dem Hinweis auf die geplante Veranstaltung. Der Vorstand des LFV OÖ wird im Anschluss daran kurzfristig einen Beschluss fassen und den Antragsteller mitteilen!

  • Nachdem der Präsident diese relativ einfach verständliche Regelung nochmals erklärte, gab es seitens einiger Anwesender immer wieder die gleich lautenden und teilweise bewusst in's lächerlich gezogene Fragen - über zwei Stunden lang! Ein Außenstehender konnte sofort erkennen, dass es sich nicht mehr um das Thema als solches, sondern um einen reinen Provokationsversuch gewisser Personen gegenüber dem Vorstand handelte. Dieser lies sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und konnte schlussendlich mit den Informationen fortfahren.

  • Er informierte Frau Langer, dass die Abmeldung der AWA-Mitglieder nicht Statutengerecht stattfand, weil Frau Langer selbst nicht Mitglied im LFV OÖ ist und somit eine Abmeldung anderer Mitglieder nicht vornehmen kann. Weiters wurde Frau Langer darauf hingewiesen, dass es doch nicht sein kann, dass sie Mitglieder ohne deren Wissen abmeldet - was auch einige Anwesende sofort bestätigten und klar machten, nach wie vor im LFV OÖ Mitglied zu bleiben.

  • Um die Situation trotzdem abklären zu können - offizielle Abmeldefrist war der 31.10.2006 - machte Frau Riedl den AWA-Verantwortlichen das Angebot, nochmals über die Vorgangsweise nachzudenken und Ihr in den nächsten Tagen konkret Bescheid zu geben!

  • Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Gerüchte und persönlichen Angriffe gegenüber der neuen Referentin Frau Ecker. Als Wolfgang Faltus die beiden anwesenden, Frau Langer und Frau Mantler - beide Vorstandsmitglieder der AWA - nach ihren Gründen des Misstrauensantrages und der anschließenden Absetzung von Frau Ecker als Referentin im BFV fragte, konnten beide keine Antworten geben! Weiters konnten sie nicht begründen, weshalb sie auch im LFV versuchen, Frau Ecker mit diversen Aktionen (persönlichen Interventionen beim LFV, Unterschriftenaktionen und der gleichen) los zu werden. Der Präsident konnte die Dinge klar darstellen wodurch sich eine anwesende Person (Name ist uns bekannt) öffentlich bei Frau Ecker für das Verbreiten solcher Gerüchte entschuldigte!

  • Auch der Finanzreferent Herr Gajdosch kam noch zu Wort und informierte die Anwesenden, dass im Budget 2006 ein Betrag von € 5.500,- für das Referat Westernreiten eingeplant wurde (entspricht ungefähr dem Österreich-Budget 2005 für Westernreiter im BFV). Durch diverse Kurse sowie die BLMM aber schon zur Jahresmitte komplett aufgebraucht wurde. Nachdem die Jahresplanung 2006 von Frau Mantler vorgenommen wurde und zwei Veranstalter nur mehr einen Teil der ihnen zugesagten Summen ausbezahlt bekamen, setzte sich die neue Referentin Frau Ecker dafür ein, dass Budget zu überziehen, um auch diesen beiden Veranstaltern die volle Summe zukommen lassen zu können! Der Finanzreferent gab dem Antrag statt, womit die Restbeträge überwiesen werden können!

  • Nach über 3 Stunden (ca. 22.30 Uhr) war es auch der Referentin Frau Ecker noch möglich Ihr Konzept für das Westernreitreferat zu präsentieren. Ihr Hauptaugenmerk liegt ganz klar in der Jugendförderung, was nicht bedeuten soll, so Ecker, dass sie nicht auch nach wie vor die Förderung von Erwachsenen-Trainings unterstützen wird. Die ersten Anmeldungen liegen ihr bereits vor! Sie freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen und hofft, dass mittel- bis langfristig auch wieder mehr Aktivitäten vor allem auch im Turnierbereich, stattfinden werden. Diesbezüglich wird sie auch in persönlichen Gesprächen mit Vereinen und Veranstaltern versuchen, darauf einzuwirken!

  • Gegen Mitternacht endete der Informationsabend des LFV OÖ, Referat Westernreiten - eine gute, auch wenn 2006 "erzwungene Idee", welche nach Meinung der >NRHA-Austria< in Zukunft zumindest einmal jährlich stattfinden sollte, damit gewissen Kräften im Vorhinein die Möglichkeit einer Fehlinformation und Verunsicherung der Mitglieder genommen werden kann - der Sport und nicht kommerzielle Bedürfnisse sollte wieder in den Vordergrund rücken!

  • Ob die AWA im Anschluss an die Veranstaltung ihre angekündigte Mitgliederinformation durchführte, entzieht sich unserer Kenntnis - aufgrund der umfangreichen Information des OÖ LFV konnten sich die anwesenden Personen ihr eigenes Bild machen und die >NRHA-Austria< ist überzeugt davon, dass sich die Austritte in Grenzen halten werden! Es gibt keinen Anlass dazu - im Gegenteil - es konnte eine gewisse Aufbruchstimmung festgestellt werden!

  • Es gibt einen gesunden Landesfachverband und es gibt eine, für den Westernreisport, sehr engagierte Referentin Hannelore Ecker - diese Kombination stellt eine hervorragende Basis für den Westernreisport in Oberösterreich dar! Die Mitglieder sind dazu aufgerufen, diese Basis zu nutzen um den Westernreitsport in OÖ im Mit- und nicht Gegeneinander wieder den Stellenwert zukommen zu lassen, der ihm auch zusteht!

  • Die >NRHA-Austria< ist gerne bereit, sich diesbezüglich noch mehr zu engagieren und verweist auf den in Linz ansässigen Verein >NRHA Oberösterreich<.

  • * aus der Sicht der NRHA-Austria

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